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			<title></title>
			<link>http://www.medienverein.ch/home/kultur/emotionale-dividenden-am-zuerichberg/#PageComment_933</link>
			<description>Soviel Speichelleckerei auf einmal ertrage ich kaum.
Dann noch soviel &quot;bonvivant&quot; Foto kitsch.
Feew</description>
			<pubDate>Sat, 19 May 2012 03:01:00 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Damian Wecker</dc:creator>
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			<link>http://www.medienverein.ch/home/uni/nicht-ganz-zuerich-hasst-den-iwf/#PageComment_932</link>
			<description>Das waren grösstenteils keine studentischen Demonstranten, sondern irgendwelche Antifa-Johler.

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			<pubDate>Wed, 16 May 2012 17:25:56 +0200</pubDate>
			<dc:creator>studentischer Demonstrant</dc:creator>
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			<link>http://www.medienverein.ch/home/uni/mit-mistgabeln-gegen-studiengebuehren/#PageComment_930</link>
			<description>Oh, die Studiengebühren sind viel zu niedrig. Sie sind solange zu niedrig, wie sich manch Protestexponent ein Verlegenheitsstudium leisten kann. Machen wir doch einen Vorschlag: Studiengebührean abhängig von der Dauer des Studiums. Regelstudienzeit mit normalen Gebühren; für jedes Semester mehr steigen die Gebühren dann expotentiell an. Unsere Protestler werden sich dann das zwanzigste Semester überlegen. </description>
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 17:53:35 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Maximilian von Bernheim </dc:creator>
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			<link>http://www.medienverein.ch/home/uni/ausnahmezustand-an-der-uni/#PageComment_929</link>
			<description>Ganz grandios: eine linke Studentin fordert den freien denkenden Geist. Verehrte linke Studentin, Dir dürfte kaum entgangen sein, dass der durchschnittliche IQ in linken Staaten geringer ist als in den bösen kapitalistschen Ländern (Datengrundlagen: IQ - Tests im Militär). Die linke Studentin sei an die Meinungsvielfalt an linken Universitäten erinnert (die gibt es auch heute noch: wer gegen  die politisch korrekte Einheitsmeinung votiert der hat ein Problem). 

Es ist doch die Linke die permanent Wachstum will - Ausgabenwachstum. Dieser Wachstum muss auch irgendwie finanziert werden; durch Steuermehreinnahmen. Die kommen nur durch Wirtschaftswachstum zustande. 

Diese Krise ist das Ergebnis von zuviel Staat. Eurer linkes Staatsmodell, der allumsorgende Vater Staat, ist gescheitert. Er entmündigt den Menschen und macht ihm zum willenlosen Spielball totalitärer Politiker (Hitler, Stalin etc. lassen grüssen). </description>
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 17:48:55 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Maximilian von Bernheim </dc:creator>
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			<link>http://www.medienverein.ch/home/uni/deplatzierte-demo/#PageComment_928</link>
			<description>Dieser Beitrag offenbart nur allzu gut das Demokratieverständnis unserer kommunistischen Jugend. Bedauerlicher Fehler ist die konsequente Trennung von Demokratie und Liberalismus; Jürgen Habermas hat diese Trennung als schwerwiegendsten Fehler der Marxisten bezeichnet. Für Euch Kommunisten ist Demokratie nicht ein Austausch von Meinungen und Ansichten; für Euch Kommunisten ist Demokratie die Entscheidung einer homogenen Volksmasse (sozial, politisch, gesellschaftlich). Eine Diktatur ist für Euch zwar antiliberal, sie ist aber nicht antidemokratisch (aus dieser Denke werden die sozialistischen/kommunistischen Staaten auch als „demokratisch“ bezeichnet).  

Die Blockade ist schon aus einem einzigen Grund nicht gerechtfertigt: sie verhindert die freie Kundgabe einer Meinung. Wer den freien Austausch von Meinungen verhindert ist totalitär. 

Es ist im Übrigen nicht Sache der NZZ jede erdenkliche Kritik abzudrucken. Die NZZ bedient ein bestimmtes Meinungsklientel; so wie auch die WOZ ein Klientel bedient. Aus diesem Meinungsspektrum heraus ergeben sich Kritikpunkte; alles abhängig von der jeweiligen Perspektive. Ein „allumfassendes“ Meinungsbild ist nicht Sache EINER Zeitung; dafür gibt es eine vielfältige Medienlandschaft. Die Klage ist geradezu lächerlich: ihr blockiert den Vortrag einer Meinung, wundert Euch aber das Eure Meinung nicht gedruckt wird.

Ihr tut Eure Meinung kund; im Zeitalter des Internets sind die natürlichen Schranken (Zugriff auf gewisse Medien) obsolet geworden. Meinung kann heute quasi gratis verteilt werden. Meinungsfreiheit heisst Freiheit des Wortes; Blockaden gehören gewiss nicht dazu. 

Meinungsfreiheit und Liberalismus, damit auch Kapitalismus, gehört notwendigerweise zusammen. Insofern „missbraucht“ der Kapitalismus die Meinungsfreiheit zurecht. 

Für Euch ist die Freiheit nur Mittel zum Zweck; Ihr missbraucht diese Freiheit! Mit Dolf Sternberger rufe ich Euch zu: „Keine Freiheit den Feinden der Freiheit!“
</description>
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 17:12:34 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Maximilian von Bernheim</dc:creator>
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			<link>http://www.medienverein.ch/home/uni/deplatzierte-demo/#PageComment_926</link>
			<description>Den Linken hier fehlt es anscheinend an klaren Gedanken. Anders kann ich mir diese langen zusammenhangslosen Posts hier nicht erklären.

Der IWF hat auch viele gute Dinge zu verantworten, das kann man nicht in Abrede stellen. Unter anderem ist dazu in dieser Zeitung ein Interview mit Prof. Michaelowa erschienen. Vielleicht würde es den Linken helfen, ein bisschen mehr akademische Literatur zu lesen, als dieses Amateurgeschreibe aus irgendwelchen Webblogs, das gerne intellektuell tut, ohne es zu sein.</description>
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 18:54:06 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Felix</dc:creator>
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			<title></title>
			<link>http://www.medienverein.ch/home/uni/deplatzierte-demo/#PageComment_925</link>
			<description>Liebe Kommunistische Jugend

zu Punkt 1: Die Werbung hat Frau Lagarde und der IWF, ob sie auftritt oder nicht, ob sie den Vortrag halten kann oder nicht. Das einzige was eure Blockade erreicht hätte, wenn sie gelungen wäre, wäre eine noch schlechtere Meinung Aussenstehender über die Studentenschaft und der für einige Studenten vereitelten Chance geführt, Frau Lagarde durchaus kritische Fragen zu stellen. Denn ein Leser eines Zeitungsartikels, der Hörer eines Radiointerviews oder der Zuschauer eines Fernsehbeitrages kann genau das nicht wozu der Zuhörer eines Vortrages am Ende die Möglichkeit erhält: Kritische Fragen direkt an die Person zu richten, die gesprochen hat, und Antwort darauf verlangen. Aber ihr habt ja offensichtlich keine Fragen, eure Meinung über den IWF und Frau Lagarde scheint so sakrosankt wie das Amen in der Kirche.

Zu Punkt 2: Wenn der Kampf um Ideale nutzlos wäre, welchen Sinn haben dann eure Aktionen. Denn auch ihr benutzt die Praxis dieser Gesellschaft nur als Argument, um damit eure eigenen Idealvorstellungen zu verfechten. Wenn aber der Kampf für das Ideal der Meinungsfreiheit, das jeder seine Meinung frei kundtun darf, wobei es aber auch jedem freisteht zu entscheiden, ob er die Meinung hören will oder nicht, wenn dieser Kampf nutzlos sein soll, dann ist der Kampf für eure Vorstellungen einer gerechteren Welt genauso nutzlos. Aber ihr versteht ja die die Meinungsfreiheit anders: Für euch ist Meinungsfreiheit, wenn die, die eurer Meinung sind reden dürfen und alle anderen zu schweigen haben. </description>
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 18:30:49 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Paul Schöchlin</dc:creator>
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			<link>http://www.medienverein.ch/home/uni/deplatzierte-demo/#PageComment_924</link>
			<description>Witzig zu lesen, traurig, darüber nachzudenken: In dem Kommentar wurden zwei Dinge schlichtweg ignoriert.

1. Die blockierenden Studis hatten Recht.
Warum wurde blockiert? Weil jeder Auftritt des IWF, jeder Auftritt Lagardes letztlich nur eines ist - Werbung. Da dürfen ein paar kritische Fragen gestellt werden, sie sind das Alibi, dass der IWF braucht um sich den Anschein der &quot;Diskussionsfreudigkeit und Offenheit&quot; zu geben.
Der Beweis, worauf eine Veranstaltung des IWF hinausläuft wurde gleich am nächsten Tag von Tagi und NZZ geliefert. Man schlage den Tagi auf: Fast zwei Seiten über Lagarde - &quot;Der Silberrücken&quot;. Man schlage die NZZ auf: Ein schönes Foto und die grossteilige Wiedergabe ihrer Rede. Wo ist da die Kritik? Es gibt sie nicht - die Veranstaltung konnte erfolgreich medial verwertet werden. Werbung eben.
Die einzigen Worte die den Widerstand dagegen ausdrücken sind die wütenden Schmähungen gegen die Studis. Und selbst diese wenigen Worte, die ausdrücken, dass es da einen Widerstand gibt - sie wären wohl nicht geschrieben worden, wenn sich die blockierenden Studis nicht so energisch eingesetzt hätten. 

Wie könnte man also sagen, die Blockade sei nicht gerechtfertig gewesen? Man kann es nur, wenn man entweder keine Zeitung liest oder die Wirklichkeit nicht zur Kenntnis nehmen möchte.


2. Der Kampf um Ideale ist nutzlos.
Die Meinungsfreiheit - sie schwirrt wie ein Geist durch den Raum. Sie ist ein schönes Ideal - und so wird sie auch benutzt: als Ideal, völlig unbesehens ihrer wirklichen Ausgestaltung.
Meinungsfreiheit heute, das ist insbesondere die Freiheit für die, die die Mittel und Möglichkeiten haben, ihre Meinung auch publik zu machen. Eine Christine Lagarde hat sowohl als auch; eine &quot;Uni von unten&quot; muss mit mühsamsten Mitteln darum kämpfen, wahrgenommen zu werden. Wer die Meinungsfreiheit wie einen Schild vor sich herträgt, unreflektiert und unverstanden, der landet in der Praxis immer auf Seiten der «Leute da oben».
Wozu wird die Meinungsfreiheit gebraucht? Das ist die springende Frage. Um kritisches Bewusstsein zu schaffen? Um auf Ausbeutung und Unterdrückung hinzuweisen - damit sie überwunden werden können?
Oder dient die Meinungsfreiheit heute mehr dazu, die Propaganda des Kapitalismus unter dem Deckmantel der «Ideologielosigkeit» zu verbreiten?

Wir richten uns nicht nach Idealen, sondern nach der Wirklichkeit - der Praxis dieser Gesellschaft. Es ist sehr zu begrüssen, dass ein Teil der engagiertesten Studis das ebenfalls tut. </description>
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 12:09:27 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Kommunistische Jugend</dc:creator>
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			<title></title>
			<link>http://www.medienverein.ch/home/uni/deplatzierte-demo/#PageComment_923</link>
			<description>Du magst ja mit alledem Recht haben; dem Normalbürger/Normalostudenten bleibt letztlich nur das Bild einiger schwarz gekleideter und vermummter Studenten im Gewissen, die Metalldetektoren zu Boden schmeissen und das Sicherheitspersonal mit Wasserflaschen bewerfen. Eure Botschaft geht so unter. Hingegen waren die Stellwände vor dem Haupteingang eine gute Sache. </description>
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 00:17:58 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Pascal</dc:creator>
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			<title></title>
			<link>http://www.medienverein.ch/home/uni/deplatzierte-demo/#PageComment_922</link>
			<description>Als ob sich die Kritik von Uni von unten auf den direkten Wortlaut der Rede von Lagarde beziehen würde. Beim IWF besteht immer ein Form / Inhalt Problem. Es gibt keinen Brief an Griechenland der heisst: „jetzt machen wir euch alle, jetzt sorgen wir dafür, dass ihr alle Arbeitslos werdet!“. Es ist die das Handeln, das aufzeigt, in welchem Interesse der IWF agiert. Es ist die Praxis, die aufzeigt welche Folgen die IWF Politik hat. Und genauso lässt sich der Währungsfonds nicht einfach an den Worten Lagardes hier an der Uni Zürich messen. Darum beziehe ich mich auch auf die Inhalte, die diese Praxis beleuchten. Und wenn das immer die gleichen sein mögen, dann liegt das daran, dass es halt nun einmal so war. Würde ich mich auf die Worte des IWF beschränken, würde das wohl heissen, dass die Welt eigentlich ein mega tolles Paradies wäre, wenn da nur nicht immer diese Menschen wären, die sich gegen die Aushöhlung der Rechte der Menschen wehren. 

Abseits des Unsinns den IWF an seinen eigenen Worten zu messen, hier für dich: 
„Good evening. It is a pleasure to be here in Switzerland as we approach the 20th anniversary of its IMF membership.” Das ist kein Grund zur Feier, weil auch in den letzten 20 Jahren, seit die Schweiz Mitglied des IWFs ist, nichts besser wurde. Auch die Schweiz fragt nicht nach Menschenrechte bei der Kreditvergabe. Auch die Schweiz interessiert sich nicht für die Interessen der Menschen vor Ort. Dass die Schweiz mit ihrer Stimmgruppe Helvetistan selbst auch noch Imperialismus im Kleinformat betreibt, bleibt eine Randnotiz. 
„This evening, I want to address the central economic challenge facing the world today—how to get back to solid, sustained and balanced growth that lifts all boats and provides a better future for all.” Die Scheinheiligkeit von einer besseren Zukunft für alle zu sprechen, während die eigenen Ökonomen in verschiedenen Länder dafür sorgen, dass diese umso grausamer wird, ist grauenhaft. Und genau hier beginnt schon die Plattform. Lagarde spricht von Wachstum (g-w-g‘ ganz verinnerlicht) und dem Mittel zu Wohlstand aber auch über die Krise. Sie definiert wie diese zu Stande kam. Und geht es nach dem IWF und deren Ökonomen sind alleine die Staatsschulden und die Fehler einzelner dafür verantwortlich. Damit (back zur Plattform) wäscht sie den Markt und das warenproduzierende System frei von seiner Schuld und suggeriert, dass wenn man alles nach dem IWF tätigen würde, es keine Krisen gäbe. Dass der Kapitalismus seit seinem Entstehen Krisenanfällig ist – und das weil systemimmanente Faktoren dazu führen – und dass noch keine IWF Intervention neue Krisen abgehalten hat, ganz zu schweigen. Und weil es mir nach diesen zwei Sätzen schon reicht, lass ich das jetzt sein.

Was noch gesagt werden muss: Nein es zielt ganz und gar nicht an deinem Kommentar vorbei. Denn so alt wie die Proteste gegen das SIAF sind, so alt sind auch die immer gleichen Vorwürfe und vor allem die Vorstellungen besser wissen zu wollen, was eigentlich die geeignete Form für die dargelegten Inhalte sei. Woher dieses Wissen jeweils stammt ist unbekannt. Du selbst bleibst in deiner Argumentation auch in einem Zirkelschluss stecken. Die gewählte Aktionsform gehe so nicht, weil sie eben so nicht gehe. Der Höhepunkt dieser Vorwürfe ist dann jeweils die paradoxe Feststellung von Medien, dass die Medien eigentlich ganz anders berichten würden, wenn da nur anders vermittelt werden würde. Du behauptest also, dass unsere Inhalte eigentlich in die Medien transportiert hätten werden können, nicht aber hier, weil dann nur über die Aktionsform diskutiert wird. Diese Metaebene stellst du selbst fest, um dann als deinen eigenen Schluss daraus selbst über die Aktionsform zu schreiben, mit der Nebenbemerkung es gäbe dann auch noch Inhalte. Gibt es hier so eine Art äusseren Zwang, der dich trotz der Bejahung, dass die Inhalte wichtiger wären, dazu bringt nicht über diese zu schreiben? Dazu kommt, dass Uni von unten seine Inhalte seit fast 3 Wochen auf ihrer Homepage, auf unzähligen Flyern und auf Stellwänden präsentiert hatte. Wenn du das natürlich einfach ignorieren willst, dann nützt auch eine Aktionsform, die auf dich persönlich abgestimmt ist nicht viel. 

Zudem werde ich sicherlich nicht beginnen mit einer Art Pseudodialog aka Frageründchen beginnen einen Normalzustand zu suggerieren, der so in der Realität nicht vorzufinden ist und dem IWF damit eine zusätzliche Legitimation zu geben. Es ist nicht so, dass der IWF eine Institution wäre, die sein Handeln aus einem Art Meinungspool fischt und mal ein wenig linke, mal ein wenig rechte Vorschläge verwendet. Ganz nach der Vorstellung, dass wenn der kritische Student dann auch noch seine Meinung in diesen Pool wirft, dann wird der Währungsfonds schon menschlicher. Der IWF ist eine offen neoliberale Institution, deren Geschichte zeigt, dass die Interventionen immer zu Arbeitslosigkeit, Aushöhlung der Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter führte. Manchmal gar zu Hungerkrisen oder zu einer erhöhten Selbstmordrate, wie in Griechenland. Selbst wenn der IWF nun zu einem Dialog bereit wäre – das ist er in der Realität selbstverständlich nicht, weil der IWF eine Institution ist, die im Interesse gewisser reicher Nationen steht. Um das darzulegen, reicht es ja nur schon anzuschauen, wieso er überhaupt gegründet wurde – gibt es hier keine Möglichkeiten eines Dialoges. Wenn ein Kind aufgrund der Reismarktliberalisierung hungern muss, gibt es nicht eine Position, die sagt, dass sei schlimm und eine andere, die sagt tja Liberalisierung ist super und dann trifft man sich irgendwo in der Mitte. Zwischen „die Suizidrate erhöht sich“ und die „IWF Intervention in Griechenland lohnt sich“ gibt es keinen gemeinsamen Nenner. Wenn man die Geschichte anschaut, die Interventionen betrachtet und zum Schluss kommt, dass der IWF für zahlreiche Schweinereien verantwortlich ist, dann gibt es hier auch nichts zu diskutieren.  Diese Sachverhalte wurden eigentlich schon alle in den Papieren von Uni von unten dargelegt aber eben...

Wenn die ganze Freude der kritischen Studenten in der Schweiz nun darin besteht, dass man tatsächlich die Errungenschaft hat, auch der Lagarade mal ne Frage stellen zu dürfen und man dann tatsächlich noch hofft, dass man mit dieser kritischen Frage die Institution zum guten ändern kann, dann weiss ich ja auch nicht. Der IWF ist nicht nur einfach Teil einer neoliberalen Politik, sondern er ist auch Ausdruck von etwas. Dass die reichen Länder, die Macht im IWF besitzen ist ja nicht einfach mal ne Laune der Natur, sondern hat seine Hintergründe. Dass immer die ärmsten bluten müssen und der IWF nicht die Bourgeoisie angreift hat auch seine Gründe. Und weil der IWF Ausdruck eines Systems ist, in welchem nur der Profit zähl, gibt es auch kein Bedürfnis nach Dialog, sondern einzig einen Abschaffungsbedarf. </description>
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 22:14:43 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Komitee gegen Internet-Hooliganismus</dc:creator>
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